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Neues Schwimmbad Gewinn für Bonn!

Das neue barrierefreie Familien-, Schul-, Sport- und Freizeitbad im Wasserland (Dottendorf) erweitert die dezentrale Bäderlandschaft Bonns, beendet die unendlichen Diskussionen um Bäderschließungen und schafft mehr Möglichkeiten für das Schulschwimmen.

Wir hoffen, dass die nachfolgend dargestellten Vorzüge des neuen Schwimmbades Sie dazu bewegen, im Bürgerentscheid bei der gestellten Frage „Soll der Bau eines Zentralbades in Bonn-Dottendorf gestoppt werden?“ mit NEIN zu stimmen. Denn damit machen Sie den Weg zum ersten Spatenstich frei. 

1. Im abtrennbaren Schul- und Sportbad gibt es

  • 10 Bahnen, davon 5 mit Hubboden und eine Tribüne mit 300 Plätzen;
  • 3 Kursbecken (Multifunktions- und Fitnessbecken jeweils mit Hubboden, Lehrbecken) zum Schwimmen lernen und für Freizeit-, Reha- und Sportkurse;
  • 1 warmes Erlebnisbecken (rd. 500 m²) mit Massagedüsen, Sprudel, Whirlpool und Strömungskanal mit einen Innen- und Außenbereich;
  • 1 großes Planschbecken und bis zu 5 Rutschen;
  • 1 Mehrzweckbecken mit 8 Bahnen und Sprungturm; (1-,3- und 5-Meter).
  • einen attraktiven Sauna- und Wellnessbereich mit 7 Saunen, Solebecken und großem Saunagarten.

Es werden deutlich mehr Bahnstunden (95.000) durch die ganzjährige Öffnung und die nahezu Verdoppelung an Wasserflächen (neu 2065 qm vs. 1096 qm im Franken- und Kurfürstenbad) fürs Schwimmen zur Verfügung stehen als bisher (54.000). Es sind zudem rd. 300 Pkw-und 300 Fahrradstellplätze, darunter eine Ausreichende Anzahl E-Tankstellen und nah am Eingang gelegenen Behindertenparkplätzen vorgesehen. Die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV ist über den neuen Haltepunkt UN-Campus absolut gewährleistet. Außerdem ist das Bad über den parallel der Bahn verlaufenden Nord-Süd-Radweg gut zu erreichen. Eine Erlebnisgastronomie und Wellnessangebote runden das Angebot optimal ab.

2. Dezentrale Bäderlandschaft bleibt erhalten!

Bonns Bäderlandschaft bleibt dezentral. Es gibt kein Zentralbad. Nach der Schließung von Kurfürsten- und Frankenbad werden in Bonn weiterhin 14 Schwimmbäder über die Bonner Stadtteile verteilt sein. In Bad Godesberg sind dies allein 4.  Verteilt über das gesamte Stadtgebiet stehen den Bonnern (nach Sanierungen, Reparaturen und Neubau) zukünftig 6 Freibäder (Hardtbergbad, Römerbad, Ennertbad, Melbbad, Friesdorf, Rüngsdorf), 4 Hallenbäder (Sportpark Nord, Hardtbergbad, Beueler Bütt und Wasserland) sowie 5 Lehrschwimmbecken (Derletalschule, Ludwig-Richter-Schule, Rheinschule, Bodelschwingschule, Konrad-Adenauer-Gymnasium) zur Verfügung. Das Nutzungskonzept für das Frankenbad (Weiternutzung Lehrschwimmbecken) wird noch umfassend geprüft.

Das Friesdorfer Bad wird mit der Traglufthalle analog zu den Hallenbädern auch ganzjährig betrieben werden können. Die Sanierung der Beueler Bütt sowie des Hardtbergbads ist vom Stadtrat beschlossen.

3. Bäderkonzept wird endlich umgesetzt!

Die Verhinderung des neuen Schwimmbades durch den Bürgerentscheid gefährdet den sorgfältig gefunden Bäderkompromiss und riskiert einen weiteren Stillstand für viele weitere Jahre. Haushaltsmittel stehen für die dringend notwendigen Sanierungen des Hardtbergbads und die Beueler Bütt zur Verfügung. Für eine Sanierung von Frankenbad und Kurfürstenbad sind hingegen keine Mittel im Haushalt der Stadt Bonn vorhanden. Sollte der Bürgerentscheid eine Mehrheit gegen den Neubau erhalten, bleibt das Kurfürstenbad trotzdem geschlossen. Es wird in keinem Fall saniert und weiterbetrieben.

4. Schwimmsport/Schwimmvereine können beruhigt in die Zukunft schauen!

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Nur mit dem neuen Schwimmbad im Wasserland kann der Schwimmsport in Bonn dauerhaft gesichert und weiter entwickelt werden. Im Bürgerentscheid 2017 haben sich die Bonner gegen die Sanierung des geschlossenen Kurfürstenbades ausgesprochen. Wie lange das stark schadhafte Frankenbad noch betrieben werden kann, ist nicht absehbar. Eine Sanierung würde nach Schließung mindestens vier Jahre dauern. In dieser Zeit stünden den Bonnern deutlich zu wenig Bahnflächen in Hallenbädern zur Verfügung.

Der Bürgerentscheid gegen das neue Schwimmbad gefährdet die Bonner Schwimmvereine in ihrer Existenz! Wenn das neue Schwimmbad nicht realisiert wird und das Frankenbad ebenfalls ausfällt, fehlt den Bonner Schwimmvereinen eine weitere wichtige Trainingsstätte und das einzige wettkampftaugliche Bad. Ein starker Mitgliederschwund, deutliche Qualitätsminderungen im Wettkampfsport und nachhaltiger Schaden für den Vereins- und Veranstaltungsbetrieb werden die großartige Bonner Schwimmerszene nachhaltig schädigen!

5. Schulschwimmen ist dauerhaft gesichert!

Ein Bürgerentscheid gegen das neue Schwimmbad gefährdet auch massiv das Schulschwimmen. Falls das neue Bad nicht gebaut wird, wird mindestens einer Generation Grundschüler viel zu wenig Wasserfläche in Bonn zur Verfügung stehen. Alternativen hierzu, etwa Schwimmunterricht in anderen Bädern in der Region, funktionieren aufgrund der Anfahrtszeiten nicht.

6. Barrierefreiheit ist gewährleistet!

Ein erfolgreicher Bürgerentscheid gegen das neue Schwimmbad verhindert die Teilhabe von Behinderten am Schwimm- und Freizeitsport. Nur das neue Schwimmbad wird in allen Bereichen barrierefrei sein – auch in der Sauna.

7. Angebote an Familien, Kinder und Jugendliche/Senioren können in Bonn endlich realisiert werden!

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Der Bürgerentscheid richtet sich gegen die Wünsche von Familien, Kindern und Jugendlichen, die sich auf ihr Erlebnisbad mit Planschbecken und Rutschen freuen! Mit dem neuen Angebot in Bonn müssten die Familien nicht weiter in die Freizeitbäder in Köln, im Rhein-Sieg-Kreis, im Kreis Neuwied, im Kreis Euskirchen oder Kreis Ahrweiler fahren. Damit sind Verkehrsaufkommen, Zeit und Kosten für die Familien deutlich niedriger mit dem neuen Schwimmbad mitten in Bonn.

Auch für Senioren, sei es Frühschwimmerangebote,  Wellness oder spezielle Kursangebote, wird in dem neuen Bad bestens gesorgt sein.

8. Wirtschaftlichkeit des neuen Schwimmbads ist gegeben!

Die bessere Wirtschaftlichkeit spricht für das neue Schwimmbad. Das neue Bad wird günstiger betrieben als die beiden alten Hallenbäder, die nur von wenig zahlenden Besuchern frequentiert werden/wurden. Die Belastung des Bonner Haushalts ist dauerhaft geringer als der Betrieb von Kurfürstenbad und Frankenbad. Die Eintrittspreise im Kurztarif werden nicht teurer sein als bei den übrigen Bonner Bädern. Die Tageskarte für das Familienbad ist günstiger als in anderen Familienbädern in der Region. Kommt der Bürgerentscheid durch, so sind zudem rund 6,7 Mio. € an Vorinvestitionen in das neue Schwimmbad umsonst gewesen.

Nicht zu vergessen: Auch für das neue Schwimmbad werden Eintrittspreise für Inhaber des Bonn-Ausweises um 50 Prozent reduziert.

9. Nachnutzung Kurfürsten- und Frankenbad als Chance!

Wenn das neue Schwimmbad kommt, bestehen städtebaulich und stadtentwicklungsmäßig große Chancen von attraktiven Nachnutzungen für die Flächen des Kurfürstenbades und das Gebäude sowie den Vorplatz des Frankenbades. Für letzteres wurde bereits eine Bürgerbeteiligung für die (sportliche und/oder kulturelle) Nachnutzung auf den Weg gebracht (weitere Infos dazu im FAQ). Die Stadtteile können sich so weiterentwickeln und insbesondere aufgewertet werden.

10. Quo vadis nach positivem Bürgerentscheid??

Bei einem positiven Bürgerentscheid wird die bisherige seit 30 Jahren andauernde Diskussion um die Bonner Bäder auf unabsehbare Zeit weiter in die Länge gezogen. Der hart erarbeitete Bäderkompromiss aus 2016 wird leichtfertig verspielt. Kommt das neue Schwimmbad nicht, müssen die bisher dafür vorgesehenen Flächen im Wasserland von den Stadtwerken Bonn anderweitig vermarktet werden.

Stimmen Sie daher mit NEIN im Bürgerentscheid!