Angebot im neuen Schwimmbad ist super attraktiv!

Das neue Schwimmbad im Wasserland bietet ein großartiges Angebot für alle Bonnerinnen und Bonner. Im abtrennbaren Schul- und Sportbad gibt es 10 Bahnen, davon 5 mit Hubboden, und eine Tribüne mit 300 Plätzen. Drei Kursbecken (Multifunktions- und Fitnessbecken jeweils mit Hubboden, Lehrbecken) stehen zum Schwimmen lernen und für Freizeit-, Reha- und Sportkurse zur Verfügung. Das warme Erlebnisbecken (rd. 500 m²) mit Massagedüsen, Sprudel, Whirlpool und Strömungskanal hat einen Innen- und einen Außenbereich. Ein großes Planschbecken und bis zu 5 Rutschen (von Bonner Kindern geplant) sind ebenfalls vorgesehen. Am Mehrzweckbecken mit 8 Bahnen steht der Sprungturm (1-,3-und 5-Meter). Realisiert wird auch ein attraktiver Sauna- und Wellnessbereich mit sieben Saunen, Solebecken und großem Saunagarten.

Es werden deutlich mehr Bahnstunden (95.000) durch die ganzjährige Öffnung und die nahezu Verdoppelung an Wasserflächen (neu 2065 qm vs. 1096 qm im Franken- und Kurfürstenbad) fürs Schwimmen zur Verfügung stehen als bisher (54.000). Es sind zudem rd. 300 Pkw-und 300 Fahrradstellplätze, darunter eine Ausreichende Anzahl E-Tankstellen und nah am Eingang gelegenen Behindertenparkplätzen vorgesehen. Die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV ist über den neuen Haltepunkt UN-Campus absolut gewährleistet. Außerdem ist das Bad über den parallel der Bahn verlaufenden Nord-Süd-Radweg gut zu erreichen. Eine Erlebnisgastronomie und Wellnessangebote runden das Angebot optimal ab.

Dezentrale Bäderlandschaft bleibt erhalten!

Bonns Bäderlandschaft bleibt dezentral! Es gibt kein Zentralbad! Nach der Schließung von Kurfürstenbad und Frankenbad hat Bonn insgesamt 15 Schwimmbäder über alle Stadtteile verteilt. In Bad Godesberg allein vier!  Verteilt über das gesamte Stadtgebiet stehen den Bonnern (nach Sanierungen, Reparaturen und Neubau) zukünftig sechs Freibäder (Hardtbergbad, Römerbad, Ennertbad, Melbbad, Friesi, Rüngsdorf), vier Hallenbäder (Sportpark Nord, Hardtbergbad, Beuler Bütt und Wasserland) sowie fünf Lehrschwimmbecken (Derletalschule, Ludwig-Richter-Schule, Rheinschule, Bodelschwingschule, Konrad-Adenauer-Gymnasium) zur Verfügung. Das Friesi soll mit der geplanten Traglufthalle analog zu den Hallenbädern auch ganzjährig betrieben werden können. Die Beschlusslage des Rates der Stadt Bonn beinhaltet zudem die Sanierung der Beuler Bütt sowie des Hardtbergbads.  Bäderkonzept ist endlich umgesetzt!

Das Bürgerbegehren mit dem Stop zum neuen Schwimmbad gefährdet den sorgfältig gefunden Bäderkompromiss und riskiert einen weiteren Stillstand in der Schwimmbadlandschaft in Bonn. Haushaltsmittel stehen für die dringend notwendigen Sanierungen des Hardtbergbads und die Beuler Bütt zu Verfügung. Für eine Sanierung von Frankenbad und Kurfürstenbad sind keine Mittel im Haushalt der Stadt Bonn vorhanden.

Schwimmsport/Schwimmvereine können beruhigt in die Zukunft schauen!

Nur mit dem neuen Schwimmbad im Wasserland kann der Schwimmsport in Bonn dauerhaft gesichert und weiter entwickelt werden. Im Bürgerentscheid 2017 haben sich die Bonner gegen die Sanierung des geschlossenen Kurfürstenbades ausgesprochen. Wie lange das stark schadhafte Frankenbad noch betrieben werden kann, ist nicht absehbar. Eine Sanierung würde nach Schließung mindestens vier Jahre dauern. In dieser Zeit stünden den Bonnern deutlich zu wenig Bahnflächen in Hallenbädern zur Verfügung.

Der Bürgerentscheid gegen das neue Schwimmbad gefährdet die Bonner Schwimmvereine in ihrer Existenz! Wenn das neue Schwimmbad nicht realisiert wird und das Frankenbad ebenfalls ausfällt, fehlt den Bonner Schwimmvereinen eine weitere wichtige Trainingsstätte und das einzige wettkampftaugliche Bad. Ein starker Mitgliederschwund, deutliche Qualitätsminderungen im Wettkampfsport und nachhaltiger Schaden für den Vereins- und Veranstaltungsbetrieb werden die großartige Bonner Schwimmerszene nachhaltig schädigen!

Schulschwimmen ist dauerhaft gesichert!

Ein Bürgerentscheid gegen das neue Schwimmbad gefährdet auch massiv das Schulschwimmen! Falls das neue Bad nicht gebaut wird, wird mindestens einer Generation Grundschüler viel zu wenig Wasserfläche in Bonn zur Verfügung stehen. Alternativen hierzu, etwa Schwimmunterricht in anderen Bädern in der Region, funktionieren aufgrund der Anfahrtszeiten nicht.

Barrierefreiheit ist gewährleistet!

Ein erfolgreicher Bürgerentscheid gegen das neue Schwimmbad verhindert die Teilhabe von Behinderten am Schwimm- und Freizeitsport! Nur das neue Schwimmbad wird in allen Bereichen barrierefrei sein – auch in der Sauna!

Angebote an Familien, Kinder und Jugendliche/Senioren können in Bonn endlich realisiert werden!

Der Bürgerentscheid richtet sich gegen die Wünsche von Familien, Kindern und Jugendlichen, die sich auf ihr Erlebnisbad mit Planschbecken und Rutschen freuen! Mit dem neuen Angebot in Bonn müssten die Familien nicht weiter in die Freizeitbäder in Köln, im Rhein-Sieg-Kreis, im Kreis Neuwied, im Kreis Euskirchen oder Kreis Ahrweiler fahren. Damit sind Verkehrsaufkommen, Zeit und Kosten für die Familien deutlich niedriger mit dem neuen Schwimmbad mitten in Bonn.

Auch für Senioren, sei es Frühschwimmerangebote,  Wellness oder spezielle Kursangebote, wird in dem neuen Bad bestens gesorgt sein.

Wirtschaftlichkeit des neuen Schwimmbads ist gegeben!

Die bessere Wirtschaftlichkeit spricht für das neue Schwimmbad. Das neue Bad wird günstiger betrieben als die beiden alten Hallenbäder, die nur von wenig zahlenden Besuchern frequentiert werden/wurden. Die Belastung des Bonner Haushalts ist dauerhaft geringer als der Betrieb von Kurfürstenbad und Frankenbad. Die Eintrittspreise im Kurztarif werden nicht teurer sein als bei den übrigen Bonner Bädern. Die Tageskarte für das Familienbad ist günstiger als in anderen Familienbädern in der Region. Bei einem positiven Bürgerentscheid sind zudem knapp 7,0 Mio. € an Vorinvestitionen in das neue Schwimmbad umsonst gewesen.

Nicht zu vergessen: Auch für das neue Schwimmbad werden Eintrittspreise für Inhaber des Bonn-Ausweises auf 50 Prozent reduziert.

Nachnutzungspotentiale Kurfürsten- und Frankenbad als Chance begreifen!

Wenn das neue Schwimmbad kommt, bestehen städtebaulich und stadtentwicklungsmäßig große Chancen von attraktiven Nachnutzungen für die freiwerdenden Flächen des Kurfürsten- und Frankenbads.

Quo vadis nach positivem Bürgerentscheid??

Bei einem positiven Bürgerentscheid wird die bisherige seit 30 Jahren andauernde Diskussion um die Bonner Bäder auf unabsehbare Zeit weiter in die Länge gezogen. Der hart erarbeitete Bäderkompromiss aus 2016 wird leichtfertig verspielt. Welche Politik soll denn einen neuen Beschluss herbeiführen? Der jetzige Bürgerentscheid ist dem Grunde nach eine – bezogen auf das Kurfürstenbad-  Wiederholung des Entscheids von 2017 mit dem Effekt, dass wieder nur Stillstand hervorgerufen wird. Kommt das neue Schwimmbad nicht, müssen die bisher dafür vorgesehenen Flächen im Wasserland von den Stadtwerken Bonn anderweitig vermarktet werden.