Beueler Judo Club spricht sich für das neue Schwimmbad aus

© 4a Architekten

Wasserlandbad: Vorgehensweise der Schwimmbadgegner nimmt groteske Züge an

Wir, der Beueler Judo Club e.V., fordern daher ein sofortiges Ende des politischen Kräftemessens der beiden Bürgerinitiativen in Bonn auf dem Rücken von Familien mit Kindern und Jugendlichen, von Menschen mit Handicap und allen Schwimmsport treibenden Bonner Bürgern.

Für uns als Beueler Judo Club e.V., mit unseren nahezu 600 Kindern und Jugendlichen, ist die Art und Weise der Einflussnahme sowie die Kritik der Schwimmbadgegner an dem von der Stadt Bonn veröffentlichten Informationsflyer unerträglich:

Die Kritik der Schwimmbadgegner offenbart für uns und unsere Familien mit Kindern ein höchst fragwürdiges Demokratieverständnis. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Schwimmbadgegner schon wieder mit juristischen Mitteln gegen die Informationen der Stadtwerke und der Stadt Bonn vorgehen und die Produktion eines sachlichen Informationsflyers beklagen.

Wovor haben die beiden Bürgerinitiativen incl. der Bonner SPD, die gegen den Neubau des
Wasserlandbades sind „Angst“ ???? Es ist doch vollkommen legitim und außerdem die Pflicht der Stadt Bonn, die Bonner Bevölkerung über das Bauvorhaben mit all seinen Facetten zu informieren. Wie sonst soll, der nicht so in diesem Thema involvierte Bürger entscheiden, was gut und richtig ist, wenn er nur durch die Schwimmbadgegner einseitig informiert wird.

„Es ist schlichtweg kläglich, wenn die Bad-Gegner wegen eines Flyers für 795 Euro klagen und schon wieder Rechtsanwälte und Gerichte beschäftigen. Anstatt Gerichtskosten zu produzieren, sollten die Badgegner lieber etwas für unsere Bonner Kinder tun“, so Rainer Wolff, Vorsitzender des Beueler Judo Clubs.

„Die Bürgerinitiativen werben mit einer Anzeigenkampagne im General-Anzeiger für Spenden für ihren Wahlkampf. In einem Internetvideo der Initiative „Stadtteilbäder retten – Zentralbad stoppen“ ist von einem Crowdfunding-Ziel von 6.000 Euro die Rede, um einen professionellen Wahlkampf-Kampagnen-Manager zu bezahlen. Und im Gegenzug verklagt man die Stadt wegen eines Informationsflyers für 795 Euro.“

Jeder Bonner Bürger kann und sollte sich davon überzeugen, dass die Inhalte dieses Flyers sachlich gestaltet sind. Der Flyer erläutert lediglich den Ratsbeschluss aus dem Jahr 2016 zur Weiterentwicklung der Bonner Bäderlandschaft, die Planungen für das neue Wasserlandbad sowie die Ergebnisse einer umfangreichen Bürgerbeteiligung. Nichts mehr und nichts weniger !!!

Wir, der Beueler Judo Club e.V., mit unseren ca. 600 Kinder und Jugendlichen, sind diese Debatte endgültig leid und fordern ein sofortiges Ende dieses politischen Kräftemessens der Bürgerinitiativen auf dem Rücken aller Bonner Kindern, die zu diesem Thema nicht gefragt und von den Bürgerinitiativen einfach ignoriert werden.

Wir als Verein, kämpfen mit unseren Familien und deren Kinder für das neue Familien- und Sport-Bad und bitten alle Bonner Bürger in diesem Bürgerentscheid Ihre Stimme abzugeben. Zeigen wir alle unsere SOLIDARITÄT mit Kindern und Jugendlichen die leider nicht abstimmen dürfen und für Menschen mit Handicap. Denn die 18 Sportvereine, die rund 10.000 Kinder- und Jugendliche und knapp 35.000 Mitglieder repräsentieren und sich stellvertretend für alle Bonner Sportvereine für das neue Familienbad einsetzen, können nicht irren.

„Die Interessen der Schwimmer und insbesondere der vielen Kinder und Jugendlichen in Bonn sind den beiden Bürgerinitiativen ja anscheinend völlig egal. 30 Jahre Stillstand in der Bäderfrage sind genug. Endlich wird ein Schritt in Richtung Zukunft getan, mit einem Schwimmbad, auf dass sich das junge Bonn von Herzen freut. Und das werden wir uns von einer Bürgerinitiative nicht kaputt machen lassen“, so Rainer Wolff weiter.