Entscheidende Phase im Bürgerentscheid hat begonnen

© 4a Architekten

In diesen Tagen verschickt die Stadt Bonn die Wahlunterlagen an die wahlberechtigten Bonner Bürgerinnen und Bürger. Wir appellieren im Sinne der Fortentwicklung der Bonner Bäderlandschaft, am Bürgerentscheid teilzunehmen und bei der Frage „Soll der Neubau eines Schwimmbades in Bonn-Dottendorf gestoppt werden?“ mit NEIN zu stimmen.

Die letzten Wochen des „Wahlkampfs“ wurden begleitet von vielen unschönen Aktionen und bewussten Falschmeldungen, um die Wählerinnen und Wähler zu verunsichern. Plakate wurden einfach abgehangen oder aber überklebt, im Social Media Netz wurden von Seiten der Neubaugegner sachliche Posts kommentarlos gelöscht, bzw. manche User für Seiten einfach gesperrt, sobald kritische Rückfragen gestellt wurden. Und nicht zuletzt das Ignorieren des letzten (gültigen) Bürgerentscheids zum Kurfürstenbad zeigt das sehr zweifelhafte Demokratieverständnis der Bürgerinitiativen und der Oppositionsparteien.

Uns zeigen all diese unschönen Begleitumstände, dass es oftmals überhaupt nicht um die Sache geht. Wirklich gute Gründe gegen den Schwimmbadneubau im Wasserland als zentrale Säule im gesamtstädtischen Bäderkonzept gibt es wenige – wer den Fortschritt in der Bäderlandschaft will, für den ist der Neubau alternativlos. Auch wenn auf den letzten Drücker plötzlich Vorschläge für nicht durchgerechnete und unkalkulierbare Sanierungsvorschläge kommen. Diese kosten letztendlich hohe Millionenbeträge.

Wichtig: Es gibt keinen Automatismus, dass bei einem Stopp des Neubaus die Bestandsbäder saniert oder gar neu gebaut werden. Diese Behauptung der Bürgerinitiativen und der Oppositionsparteien ist haltlos. Das Gegenteil dürfte eintreten: Weiterer Stillstand für weitere Jahre.