Wird es neben Kurfürstenbad und Frankenbad nach der Eröffnung des Neuen Bads weitere Bäderschließungen geben?

Nein. Der Rat der Stadt Bonn hat am 22. September 2016 die dauerhafte Schließung des Kurfürstenbades (seit Mitte Mai 2016 geschlossen) und die Schließung des Frankenbades nach Eröffnung des Wasserlandbades beschlossen.

Wird das neue Schwimmbad im Wasserland die Angebote von Kurfürstenbad und Frankenbad vollständig ersetzen?

Die Angebote im neuen Wasserlandbad werden vielzähliger und vielfältiger. Aufgrund der Mehrzahl an Becken und Bahnen sowie aufgrund der deutlich besseren Öffnungszeiten werden sich die Angebote insgesamt deutlich verbessern.

Was passiert mit dem Kurfürstenbad?

Das Kurfürstenbad soll samt Grundstück vermarktet werden.

Was passiert mit dem denkmalgeschützten Frankenbad?

Das Grundstück des Frankenbades bleibt laut Beschluss des Rates der Stadt Bonn vom 22. September 2016 in städtischem Eigentum. Die Schwimmbadnutzung wird mit Eröffnung des Wasserlandbades aufgegeben. Geprüft wird zurzeit, ob das Lehrschwimmbecken in dem Gebäude erhalten werden kann.

Es ist das erklärte Ziel, das Baudenkmal Frankenbad, inklusive Vorplatz zu erhalten und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die in Frage kommenden Handlungsoptionen (kulturelle und sportliche  Nutzung) sollen im Rahmen einer Bürgerbeteiligung besprochen und auf ihre Umsetzbarkeit untersucht werden. Hierbei sind die den integrativen Zusammenhalt des Ortsteils dienlichen Nutzungen zu berücksichtigen.

Wäre die Sanierung der alten Bonner Bäder nicht günstiger?

Nein. Für den Bau des Wasserlandbades gewährt die Stadt den Stadtwerken Bonn einen Kredit von bis zu 60 Millionen Euro. Hinzu kommt ein jährlicher Zuschussbedarf für den Betrieb von 2,89 Millionen Euro. Das macht insgesamt 86,7 Millionen Euro auf 30 Jahre.

Laut Gutachten (Stand Oktober 2017) würde die Grundsanierung von Kurfürstenbad und Frankenbad einschließlich eines Anbaus mit Sauna und Lehrschwimmbecken am Kurfürstenbad mindestens rund 35,2 Millionen Euro (bei Baubeginn 2019) kosten. Der Betrieb von Kurfürstenbad und Frankenbad würden den städtischen Haushalt mit 3,94 Millionen Euro pro Jahr belasten. Hochgerechnet auf eine 30-jährige Nutzungsdauer macht das zusammen 118,2 Millionen Euro.