Sachlich bleiben im Bürgerentscheid

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Wir wollen an dieser Stelle noch einmal einige sachliche Informationen rund um den laufenden Bürgerentscheid darstellen.

Der Rat der Bundesstadt Bonn hat am 22. September 2016 ein Gesamtpaket für die Bäder beschlossen mit folgendem Inhalt beschlossen:

  • Dass eine neues Schwimmbad in Dottendorf gebaut werden soll,
  • Kurfürstenbad und Frankenbad geschlossen werden und
  • Hardbergbad und Beueler Bütt saniert werden.

Jeder der etwas anderes behauptet, sagt wissentlich oder nicht wissentlich die Unwahrheit. Einen anderen Plan zur Bonner Bäderlandschaft gibt es derzeit nicht. Wer erzählt, mit einem JA zum Bürgerentscheid werde über die Sanierung des Kurfürstenbades beschlossen, sagt ebenfalls die Unwahrheit.

Im Bürgerentscheid geht es nur um eine Frage: „Soll der Bau des neuen Schwimmbads gestoppt werden?“

In dieser Frage werben wir für ein „Nein“. Bonn braucht endlich ein Ende des Stillstands in der Bäderfrage. Das neue Schwimmbad geht auf das neue Nutzungverhalten der Schwimmer*innen ein, wäre das einzige richtige Familienbad und gleichzeitig das erste komplett barrierefreie Bad für alle Bonner*innen. Das neue Bad hätte eine doppelt so große Wasserfläche wie Kurfüstenbad und Frankenbad zusammen und wäre im Betrieb ebenfalls kostengünstiger als beide zusammen. Es stellt also einen deutlichen Mehrwert für Bonn dar.

Übrigens: In unserer Pressemitteilung vom 5. April 2017 hat die Jamaika-Koalition deutlich erklärt, dass kein Freibad in Bonn im Zuge des Schwimmbadneubaus geschlossen wird. Schon damals hatte die Bonner SPD derartige Gerüchte in die Welt gesetzt!